Domaine des Arondes, Avenay-Val-d’Or
Domaine des Arondes verbindet zwei prägende Herkunftsprofile der Champagne. Pinot Noir aus der Vallée de la Marne trifft auf Chardonnay aus Avize und Oger in der Côte des Blancs.
Genau diese Kombination gibt den Weinen ihre Spannung. Struktur und Tiefe aus dem Pinot Noir. Präzision und Kreide vom Chardonnay.
Ein zentraler Entscheid im Ausbau ist der Verzicht auf die malolaktische Gärung. Die Weine behalten dadurch ihre Frische, ihre klare Linie und eine spürbare Spannung am Gaumen.
Der Stil wirkt ruhig und kontrolliert. Keine überladene Reife. Keine breite Opulenz. Hier geht es um Balance zwischen Frische und Substanz. Ein Haus, das Herkunft nicht überzeichnet, sondern sauber herausarbeitet.
Domaine Rousseaux-Batteux, Verzenay Grand Cru
Verzenay – einem der prägenden Pinot-Noir-Orte der Montagne de Reims. Adrien Rousseaux führt das Haus mit einer klaren Idee. Jede Parzelle wird einzeln verstanden und vinifiziert. Rund 14 Parzellen auf kleinem Raum. Unterschiedliche Böden, unterschiedliche Expositionen, unterschiedliche Dynamiken. Diese Unterschiede werden nicht ausgeglichen, sondern bewusst sichtbar gemacht.
Die Arbeit im Weinberg ist entsprechend präzise und körperlich. Keine Herbizide oder Insektizide. Teilweise Einsatz von Pferd statt Maschine.
Im Keller setzt sich diese Denkweise fort. Die Parzellen bleiben getrennt, die Weine zeigen ihre Herkunft. Das Resultat sind Champagner mit Tiefe und klarer Struktur. Kein homogener Hausstil, sondern Nuancen, die du im Glas nachvollziehen kannst.
Ein Haus für alle, die verstehen wollen, wie stark ein einzelnes Dorf variieren kann.
Rémy Lequeux-Mercier
Rémy Lequeux-Mercier arbeitet in der westlichen Vallée de la Marne, in und um Passy-sur-Marne. Der Fokus liegt klar auf Meunier. Nicht als Ergänzung, sondern als tragende Rebsorte.
Die Böden bestehen aus Ton, Mergel und Sand. Sie bringen Weine hervor, die frisch, salzig und direkt wirken.
Das Weingut umfasst rund 7 Hektar, verteilt auf etwa 25 Parzellen.
Jede Lage bringt ihre eigene Dynamik mit. Rémy arbeitet bewusst nah an der Natur. Verzicht auf chemische Eingriffe, klare Ausrichtung auf gesunde Böden und lebendige Reben.
Im Glas zeigt sich ein sehr präziser Stil.
Kein schwerer Ausdruck. Keine künstliche Rundung. Stattdessen Klarheit, Frische und ein direkter Bezug zum Terroir.
Dieses Haus zeigt, welches Potenzial im Meunier liegt, wenn er nicht angepasst, sondern ernst genommen wird.
Warum diese drei zusammen passen
Diese drei Häuser zeigen drei unterschiedliche Zugänge zur Champagne.
Domaine des Arondes arbeitet über Balance und Struktur.
Rousseaux-Batteux über Parzellen und Detailarbeit.
Lequeux-Mercier über Rebsorte und Terroirausdruck.
Du bekommst keine Variation eines Stils. Du bekommst drei eigenständige Handschriften. Genau darin liegt die Stärke dieser Auswahl. Viel Spass bei der Verkostung



Les Senitiers Rosé
Klarer, geradliniger Rosé mit Zug!
Rote Kirsche, Zitruszeste, salzige Mineralität.
Frisch, trocken und präzise.
Kein lauter Rosé, kein Bonbon dafür
mit Spannung, klarer Linie und Charakter.
100% Pinot Noir
13% Rotwein
Terroir: Avenay-Val-d’Or, Avize, Oger
Trink ihn aus einem Weissweinglas bei 11 bis 13 Grad.

L’Homme Blanc
Feine, lebendige Perlage.
In der Nase Zitrus, grüne Apfelnoten, dazu eine salzige, fast kühle Mineralität.
Am Gaumen geradlinig.
Frische Säure, direkter Einstieg.
Der Wein bleibt klar und straff.
Mit etwas Zeit zeigt er mehr Rundung, ohne seine Präzision zu verlieren.
Kein schwerer Ausdruck.
Keine Überreife.
Hier geht es um Klarheit und Trinkfluss.
Ein Champagner, der die Rebsorte und das Terroir unverstellt zeigt.
100% Pinot Meunier
Jahrgang 2021
Dosage 1.4grL
Parzellen Ausbau
Trink ihn aus einem Weissweinglas bei 11 bis 13 Grad.

Les Grandes Voyettes
Pinot Noir trifft auf Chardonnay aus einer einzelnen Parzelle.
Grand Cru geprägt, aus Verzenay und selektierten Lagen.
Feine, dichte Perlage.
In der Nase reife Zitrusfrucht, weisser Pfirsich, dazu eine klare mineralische Linie.
Leichte Röstaromen durch den Ausbau im Holz.
Am Gaumen präzise Säure.
Zug und Spannung von Beginn an.
Mit Luft wird der Wein runder.
Buttrige Noten treten hervor, dazu rote Früchte und eine feine Würze.
Struktur und Tiefe stehen im Zentrum.
Kein schneller Charme, sondern ein Wein, der sich entwickelt.
Vinifikation im kleinen Holzfass.
Langes Hefelager.
Extra Brut Dosage 1–3 g/l.
Ein Champagner, der Parzelle und Handwerk klar zeigt.
Trink ihn aus einem Weissweinglas bei 11 bis 13 Grad.

